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Rechtsanwalt Mainz Markennamen suchen und registrieren



Die Suche nach einem Namen für eine Firma, ein Projekt oder ein Produkt, und die Suche nach einem Markennahmen

Wer für eine Geschäftsidee einen Namen sucht, oder ein Projekt oder ein Produkt benennen möchte, steht vor zwei Fragen. Einerseits soll eine möglichst sichere und starke Rechtsposition erreicht werden. Das kann etwa über eine registrierte Marke in Deutschland oder Europa geschehen. Andererseits soll der Name für eine gute Marktposition sorgen. Das heißt er soll werbend wirken, und einprägsam sein. Der Blick in das Lexikon reicht hier nicht aus, es sollte eine Namensrecherche mit rechtlicher Prüfung erfolgen.

Schritte bei der Suche nach einem Namen

Um einen Namen zu finden, bietet sich ein schrittweises Vorgehen an. Im ersten Schritt bei der Suche nach einem Namen (Firmennamen, Produktnamen oder Markennamen) ist zu überlegen, ob auf einen bereits in einem Markt in Deutschland eingeführten Namen oder Markennamen zurückgegriffen werden kann. Ggf. kommt auch ein Markenname auf europäischer oder weltweiter Ebene in Betracht. Ist bereits ein Name eingeführt, auf den sich zurückgreifen lässt, ist zu entscheiden, ob das für den neuen Namen dann auch gewünscht ist. Dafür kann etwa sprechen, dass eine Bezeichnung für eine Produktfamilie gesucht wird. Der Kunde soll bereits am Namen erkennen, dass es sich um ein weiteres Produkt des Anbieters handelt.

Steht ein Name nicht schon aufgrund einer bereits bestehenden Markteinführung ganz oder teilweise fest, muss eine Bezeichnung neu geschaffen werden. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Einen guten Namen zu finden, ist jedoch nicht immer leicht. Es bieten sich verschiedene Überlegungen an.

Markennamen mit Inhalt finden

Im nächsten Schritt ist daher zu fragen, ob ein neuer Name einen informativen Inhalt transportieren soll. Dies kann zum Beispiel die Beschreibung für Produkte oder Dienstleistungen sein. Ein Beispiel ist dabei, das Aussehen eines Produkts in den Namen mit aufzunehmen. Etwa kann die Form oder die Farbe beschrieben werden. Oder ein anderes Beispiel: ein Markenname kann ein verwandter Begriff aus einem Lexikon sein. Weiter kommt in Betracht, für ein Produkt zu beschreiben, wie es der Kunde nutzen soll, etwa morgens, beim Sport, vor dem Computer, auf dem Smartphone. Ebenfalls kann auf den Kunden selbst angespielt werden, etwa auf eine bestimmte Berufsgruppe (Ärzte, bestimmte Handwerker etc.).

Es kommen weitere Aspekte in Betracht, um einen Markennamen mit Aussagegehalt zu finden. Zum Beispiel kann die Herkunft einer Ware benannt werden, etwa eine Region oder eine Stadt (zum Beispiel Mainz). Darüber hinaus kann der besondere Nutzen herausgestellt werden, den ein Produkt oder eine Dienstleistung haben sollen, etwa im Bereich Fitness.

Wichtige Frage: Markennamen der anderen?

Der nächste Schritt bei der Suche nach einem Firmennamen oder Produktnamen ist, den bereits bestehenden Markt zu sichten. Welche Markennamen werden bereits von der Konkurrenz genutzt? Ist eine Abgrenzung erforderlich, und wenn ja, wie weit sollte diese gehen? Zu betrachten sind dabei auch ähnliche Waren und Dienstleistungen, die mit der eigenen nicht identisch sind, aber hinreichende Überschneidungen aufweisen. Rechtlich ist dabei zu beachten, dass nicht nur naheliegende Ähnlichkeiten relevant sein können. Auch eindeutige Unterschiede im Markennamen oder im Produkt sind kein Garant dafür, dass der eigene Name rechtlich zulässig ist. Hier ist also eine rechtliche Prüfung durch einen Rechtsanwalt sinnvoll.

Markenname: ist ein kurzer Name erlaubt?

Als Grundsatz ist zu beachten, dass ein Markenname umso unproblematischer ist, je individueller er gestaltet ist. Leider ist es oft so, dass gerade die einprägsamen Namen gewünscht werden, jedoch schon durch einen Konkurrenten besetzt sind, oder rechtlich problematisch erscheinen. Hier hilft nur eine hinreichende sachliche und rechtliche Prüfung des Markenrechts.

Namenssuche und Übersetzung

Für manche Namen ist ein internationaler Auftritt geplant. Dann empfiehlt es sich dringend, einen gefundenen Namen zunächst in alle gängigen Sprachen übersetzen zu lassen. Sonst droht, dass ein gefundener Name in einer anderen Sprache eine Bedeutung hat, die man mit seinem gefundenen Namen nicht in Verbindung gebracht sehen möchte. Ein schlechtes Beispiel ist das Auto "Mitsubishi Pajero", ein Geländewagen. Bei der Namenssuche wurde nicht bedacht, dass das "pajero" auf Spanisch "Wichser" bedeuten kann. Hier ist eine gute Beratung sinnvoll.

Aber auch wenn kein internationaler Auftritt geplant ist, bietet es sich an, die gewünschte Bezeichnung für eine Firma, eine Dienstleistung oder ein Produkt in andere Sprachen übersetzen zu lassen. Bereits der Hinweis auf eine ungewünschte Bedeutung in einer anderen Sprache kann ein Image-Schaden anrichten, der nur noch schlecht zu korrigieren ist. Im schlimmsten Fall wurden bereits wirtschaftliche und organisatorische Anstrengungen für einen Markennamen unternommen, und die Rückabwicklung und Neubenennung verursacht einen hohen Schaden.

Rechtliche Fragen bei der Suche nach einem Markennamen

Ist ein Name gefunden, sollte sich eine umfassende rechtliche Prüfung im Markenrecht anschließen. Bei der Prüfung ist zunächst auf den Zweck einer Marke zu blicken. Ein Markenname soll auf die Herkunft einer Ware oder Dienstleistung hinweisen. Daran richtet sich auch das Markenrecht aus. Das heißt, dass ein Markenname in erster Linie geeignet sein muss, einen unterscheidungskräftigen Hinweis zu geben. Ausgeschlossen sind dabei stets rein beschreibende Bezeichnungen. So könnte etwa ein Bäcker für sein Brot nicht die Marke "Brot" für sich beanspruchen. Zum einen könnten dann andere Bäcker ihr Brot nicht mehr "Brot" nennen. Dies will der Gesetzgeber verhindern. Zum anderen wäre eine Marke "Brot" kein geeigneter Hinweis auf einen bestimmten Bäcker.

Besonderes Augenmerk richtet ein Rechtsanwalt bei der Prüfung des Markenrechts auf solche Bezeichnungen oder gar Marken, die andere Anbieter bereits nutzen. Hier ist zu fragen, in welchen Branchen ein Konkurrent bereits tätig ist, und auf welchen Kanälen ein Name verwendet wird (zum Beispiel als Firma, für ein Produkt in der Internetwerbung, in sozialen Netzwerken). Für jeden Einzelfall ist zu prüfen, ob eine ausreichende Abgrenzung der Waren und Dienstleistungen besteht. Darüber hinaus ist zu sichten, ob die gewünschte Bezeichnung einem bereits verwendeten Namen zu ähnlich ist.

Schon geringe Ähnlichkeiten können zur Verwechslungsgefahr führen

Dabei ist im Markenrecht zu beachten, dass bereits leichte Ähnlichkeiten in der Branche oder beim Namen ausreichen können, um eine Rechtsverletzung zu begründen. Wer nicht im Markenrecht aktiv ist, geht erfahrungsgemäß schon bei geringen Abweichungen einer Branche oder einer Bezeichnung davon aus, dass eine Marken- oder Namensrechtsverletzung nicht besteht. Die Markengerichte beurteilen die Schutzbereiche einer bestehenden Bezeichnung jedoch regelmäßig eher großzügig. Das heißt der Schutz eines bereits am Markt aktiven Konkurrenten ist unbedingt einer rechtlichen Prüfung zu unterziehen.

Auch wenn Sie anderweitige Fragen haben kommen Sie gerne auf uns zu.

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